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Karsterscheinungen reich an Grundwasser ist. Zerklüftete
Landschaften aus Kalkstein, rotem Boden, gewaltigen
Bäumen, trockenen Flußbetten, uralter Ströme
und ausgedehnten bebauten Ebenen. Eine erste Fährte,
um Apulien zu entdecken, sind ihre verschiedenen "Sub-Regionen",
landschaftlich differenzierte Gebiete, jedes mit seiner
eigenen Geschichte und Kultur. Capitanata und Gargano,
Terra di Bari, Murge, Valle d`Itria und Salento sind
nicht nur geographische Namen, sondern stellen die Steine
eines faszinierenden Mosaikes dar, das aus einer reichen
Geschichte und einem Zusammentreffen unzähliger
verschiedener Kulturen zusammengesetzt ist.
Ein Mosaik aus Sand und Stein aus dicht bewachsenen
Gebirgen und Kornfeldern, aus Obstgärten und Olivenhainen
soweit das Auge reicht, aus felsigen Hügeln, stillen
Lagunen und unterirdischen Höhlen, von Menschenhand
gezeichnet, modelliert und verändert, durch die
Jahrhunderte urbar gemacht, fast ohne Lücken üppig
bebaut, ein von ewiger Dürre verfolgtes Land, wo
der Mensch Domen und Menhire, Burgen und Kathedralen,
Klöster und Heiligtümer, Museen und Paläste,
Villen und Masserie (Gehöfte), Türme und Trulli
(Bauernhäuser aus Stein mit konischem Dach) erbaute.
Der
äußerste Landstrich der salentischen Halbinsel,
aber auch "Stiefelabsatz" genannt - die Punta
Palascia unweit des Kap d'Otranto, stellt in der Tat
den östlichsten Anhang dar -. Das Territorium von
Lecce präsentiert sich überwiegend als flaches
Gebiet und ist nur leicht von den steinigen Anhöhen
der salentischen Murge Hügelkette unterbrochen,
die in Richtung des südlichsten Ausläufers
auch unter dem Namen Serre bekannt sind. Die sich in
die Adria und das Ionische Meer hinausstreckende Provinz
wird an drei Seiten von diamantenen Wassern umspült,
und zeichnet sich durchaus aufgrund ihres bezaubernden
Küstenstreifens aus, der aus sandigen Windungen,
und stellenweise, an der Ionischen Küste, aus Felsenriffen,
sowie aus verfranzten Klippen, und in Richtung der Adriaküste
aus spektakulären Grotten, mit einer jahrtausendealten
Geschichte, besteht. Diesbezüglich seien insbesondere
die Romanelli und die Zinzulusa Grotten unweit von Castro
sowie die Uluzzu Grotte im Portoselvaggio Naturschutzgebiet
erwähnt, die alle bedeutende prähistorische
Stätten aufweisen. Das Land Lecce ist sehr alt
- darauf weisen auch die unzähligen Monolithen,
Dolmen und Menhire hin, die sich im Landesinneren befinden
und inmitten vom Grün und Silber der alten Ölbäume
stehen. Neben den landschaftlichen Schönheiten,
wie die selten schönen Naturareale von Le Cesine
und der Alimini Seen, beherbergt die Provinz auch Kunstschätze,
die von den verschiedenen, aufeinander folgenden Völkern
und Dynastien erzählen: die Santa Croce Kirche
und der Domplatz in der Stadt Lecce, echte Wahrzeichen
des Lecceser Barocks, deren Städtegründung
auf die Messapier zurückgeht, und der edle Mosaikfußboden
der romanischen Kathedrale von Otranto, dem "Tor
zum Orient" und Hauptstadt des Salent zur Zeit
der Byzantiner. Die Provinz ist zudem ein Land malerischer
Patronsfeste und alter heidnischer Bräuche, die
vom S. Oronzo Fest in Lecce zu den Schwerttänzen
in Torrepaduli, von gastlichen heimischen Bräuchen
bis zu einladenden gastronomischen Ritualen, ein Ausdruck
wahrer Wärme der Traditionen des Salent, reichen.
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