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                 Ein Ferienparadies
                              Apulien-Kalabrien
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LEUCA  - Information herausgegeben von EURANT

Geschützt zwischen den Buchten der Punta Ristola und der Punta Meliso gelegen und zur Gemeinde Castrignano del Capo gehörend, liegt die reizvolle kleine Stadt Leuca - ein Zentrum sehr antiken messapischen Ursprungs, das vermutlich später ein römisches Municipium war. Die Ortsbezeichnung lässt an das griechische Wort "leuke", also weiß, erinnern - und liegt in einem der bezauberndsten Ecken der Provinz Lecce, und zwar da, wo die letzten Ausläufer der salentischen Serre auslaufen und ins Meer hinabstürzen, da wo sich das Ionische Meer und die Adria treffen, um sich in einem märchenhaften Spiel von Licht und Farben miteinander zu vermischen. Die Antiken nannten es "Iapigium promontorium", der äußerste Anhang Apuliens und Italiens, heute allgemein unter dem Namen Kap Santa Maria di Leuca bekannt - ein hohes Felsenriff aus Kalkstein, auf dessen Gipfel das schmale Profil eines Leuchtturms auszumachen ist, der auf der alten Kultstätte steht, der, wie man sagt, sogar vom Heiligen Petrus geweiht wurde. Außerdem bieten die Grotten Ausblicke von überwältigender Schönheit, so die Diavolo, dei Giganti, del Bambino und die Porcinara Grotten, doch sind hier nur einige wenige genannt. Sie öffnen sich entlang der Küste in Richtung Norden und Süden des Wohnortes: und können überwiegend nur per Schiff erreicht werden, wobei sie den Betrachter bezaubern. Dazu kommen die unzähligen und kostbaren Spuren einer reichen Vergangenheit, die von der Prähistorie bis ins Mittelalter reicht. Von enormem landschaftlichem Interesse und ein wahres Taucherparadies sind ferner die unberührten Wassertiefen mit den bunten Gorgonenwäldern und Korallen, die man auf den seichteren Stellen weiter außerhalb im Meer antrifft. Das prächtige Panorama der Stadt wird schließlich vom gern besuchten kleinen Hafen und den zahlreichen Herrschaftshäusern mit der originellen Jugendstil- und maurischen Architektur aus dem 19. Jhdt abgerundet, die sich zwischen das Grün ihrer zur Colombo Strandpromenade hinunter laufenden Gärten betten, besonders kurios sind ihre auffallenden Farben, spitzen Türmchen und phantasievollen Rauten.

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