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| Entlanggestreckt
für 150 Kilometer zwischen den beiden Meeren, die die Morphologie
und die Geschichte bestimmt haben, hat der Salento eine sehr
eindrucksvolle und bezaubernde Küstenentwicklung.
Die
Ostküste
Derjenige,
der den Weg der beiden Meere folge wollte, der sich über
etwas mehr als 200 Kilometer erstreckt, müßte von
Casalabate losfahren, einem Strand nicht weit von der Bastei
Santa Maria di Cerrate (Squinzano) und sich von der unteren
Sandküste führen lassen in Richtung Süden,
durch Torre Rinalda, Torre Chianca und Frigole, im Schatten
von üppigen Pinienhainen, bis nach San Cataldo, wo sich
die Ruinen der Lupaie der Meesapi und des römischen Hafens
von Hadrian befinden. Weiter gehts auf der Landstraße
611 mit wunderschönem Panorama, bis nach Cesine, eines
der eindruckvollsten und interessantesten Feuchtgebiete von
Europa, das dank einer internationalen Konvention unter Schutz
steht. Der Besuch dieses Gebietes, das sich in der Region
von Vernole befindet und einmal reich an Feuchtwiesen und
Sümpfen war, ist nur mit einem Führer vom WWF möglich.
Dieser Besuch bietet die Möglichkeit verschiedene, natürliche
Lebensräume zu bewundern, wie zum Beispiel die Dünen,
Teiche, Schilf, Steineichen- und Pinienwälder, Myrthen-,
Mastixbaum- und Ginsterunterwälder, die einen idealen
Unterschlupf für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten darstellen
und von vielen Zugvögeln als Rastplatz genutzt werden.
Von hier geht es in Richtung Otranto, vorbei an den vielen
ausgestatteten Strandgebieten von San Foca, Roca Vecchia,
Torre dellOrso und SantAndrea, um noch auf intakte
und unzerstörte Orte zu stoßen, die durch kleine
abfallende Pinienbäume geschützt werden bis hin
zu den Meeresdünen und den Plätzen, die den Liebhabern
des Segelns der Schiffahrt als Unterschlupf dienen.
Roca Vecchia ist ein eine Siedlung der Messapi, die auf einer
prähistorischen Siedlung konstruiert worden ist. Ausgrabungen
haben die großen Steinblöcke der Befestigungsmauer
und eine Nekropole mit zahlreichen Gräbern, die in viereckiger
Form in Stein geschlagen sind, zu Tage gebracht. Und auch
eine Grabausstattung aus dem 4.-3. Jh. v.Ch., vor allen Dingen
apulische Vasen in roter Figur und Krüge der Messapi.
Die Seen Alimini kündigen Otranto an. Es handelt sich
um zwei Wasserspiegel mit unterschiedlichem Brackwasser und
Süßwasserkarstquellen, die paralell zur Küste
entlang laufen und durch eine Sumpfvegetation und dichtem
Schilfrohr charakterisiert sind, in denen seltene Pflanzen
Platz finden, wie zum Beispiel der fleischfressende Wasserschlauch,
Sumpforichdeen und die salentinische Erika. Als Oase für
den Schutz der Fauna sind diese Seen das Ziel von Wasserhühnern
und Graureihern.
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Otranto
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Beschaffenheit
der Küste.
Südküste:
Flache Steinstrände und Buchten
Ostküste :Frei organisierte Sandstrände
Westküste:
Steinküste
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Torre
dell'Orso
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Beschaffenheit
der Küste:
Küste
hat freien Zutritt
Flache
niedrige Steinstrände
Organisierte
freie Sandstrände. |
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Otranto
ist einer der atemberaubensten Küstenorte der gesamten
Provinz. Dies könnte ausreichen um sie als bevorzugte
Tappe für Reisen zu wählen, zu jeder Jahreszeit.
Auch ihre außerordentliche Geschichte, gezeichnet von
der denkwürdigen Wut der Sarazenen, die hinter sich eine
Wüste aus Tränen und Blut ließen, und die
Schmuckstücke ihrer zivilen, militären und religiösen
Architektur, dies alles zusammengefaßt in einer Atmosphäre
ganz levantinisch, macht sie dazu. Von der Punta Palascia,
äußerste Ostspitze Italiens, ist es bei klarem
Himmel möglich über die Straße von Otranto
die Berge und die Küste Albaniens zu sehen. Otranto ist
das byzanthinische Herz; sie ist das sarazenische Gedächtnis,
das Mosaik des Lebens in der Kathedrale und das außerordentliche
Bestiarium eines geduldigen Mönches, der eins nach dem
anderen die vielfarbigen Stücke des Lebens zusammensetzte.
Wenn man hier vorbeikommt, ist man nicht mehr derselbe hinterher.
Die Küstenstraße, die sich Richtung Castro entlangschlingt,
ist eine der verlockensten Reiserouten der Region. Sie verläuft
über Höhen von über achtzig Metern am Hang
direkt über dem Meer, und ihr serpentinischer Verlauf
scheint direkt von der Natur kreeiert worden um das Interesse
des Touristen auf der Suche nach neuen Sensationen immer wach
zu halten. Um die Härte der Felsen, ständig von
Wellen durchrissen, etwas zu lindern, wachsen hier andächtige
Olivenbäume, die von den Hügeln und den Treibhäusern
herabwachsen, bis sie fast die blaue Fläche des Meeres
streifen.
Hier ist alles ein schnelles Fallen in die Tiefen der Geschichte,
der Natur und der Legenden. Nach der Torre del Serpe, Symbol
der Stadt Otranto und bildlich von den Ablagerungen von Bauxit
mit Blut befleckt, kommt Porto Badisco, ein Fjord in Miniatur
und Heiligenstätte der Vorgeschichte, eingebettet zwischen
Holeander und Feigenbäumen; danach Santa Cesarea Terme,
die für die Thermalquellen in den vier Grotten dem Tourismus
bekannt ist. Von dort kann man seinen Blick bis hin zur durscheinenden
Stadt von Leuca schweifen lassen, durch ein vielfarbiges Mosaik
von Bauten im maurischen und mediterranischen Stil, dessen
Farben durch das starke Grün der Wälder und der
Pinien und die typisch für die Mittelmeerlandschaft Pastelltönen
verblassen.
Am Rande dieser wunderschönen Terasse sind die Steilküsten
und die großen Grotten Romanelli und Zinzulusa,
die uns in dunkle Zeiten zurückversetzen und doch so
schön für den natürlichen Lebensraum sind und
den Rahmen der Landschaft so gut ausnutzen. In dieses Meer
zu springen ist eine der aufregensten Erfahrungen, an die
sich der Tourist später erinnern wird, sei es für
die Klarheit des Wassers, sei es dafür, das man von hier
in die großen Tempel der Vorgeschichte treten kann.
Dies alles wird von der antiken Stadt Castro von oben beherrscht,
und vom Schloß, dem der Hafen und eine der schönsten
Buchten der Region gegenüberstehen, so atemberaubend,
dass es die Blaue Fahne der Europäischen Gemeinschaft
für die Reinheit des Meeres verliehen bekommen hat. Das
Meer bei der Küste von Andrano, berühmt für
seine Grüne Grotte mit den blitzenden Stalakmiten,
auch hierfür die Blaue Fahne, ist ebenso rein. Dann kommt
die Küste von Tricase mit ihrem Hafen und ihrem eindrucksvollen
und fischreichen Canale del Rio, paralell zu Marina Serra
wo die Launen der Giganten phantastische Steilküsten
gebildet haben. Nicht sehr weit entfernt die königlische
jahrhundertealte Eiche Vallonea, die Eiche der Hundert
Reiter, beeindruckendes Naturmonument, eingeführt
von den basilianischen Mönchen im 14. Jh. und von den
Menschen der Gegend zur Ledergerbung genutzt.
Weiter auf dem Weg liegt der Canale von Torre del Ricco in
Corsaro, das blaue Vorgebirge von Novaglie (Gagliano del Capo),
ein weiteres schauderhaftes Seespektakel: der Canale del Ciolo
mit der gleichnamigen vorgeschichtlichen Grotte und einer
Brücke mit Panoramablick und den für das Lichtspiel
spektakulären Grotten von Bocche di Terrarico in Gagliano
del Capo.
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Pesculuse
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Beschaffenheit
der Küste:
Frei
organisierte Sandstrände in einem grünem
Pinienhein gelegen.
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S.
M. Leuca
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Norden:
Wohnzentrum
Südküste: Steinstrände
Westküste: Buchten und Steinstrände
Ostküste: Steinstrände
Zonen:Strandpromenade, San Ponte ciolo und
ein Leuchtturm |
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Lido
Marini
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Freie
organisierte Sandstrände
Zonen:
Bacino,
Lido delle Rose
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Torre
Pali
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Beschaffenheit
der Küste:
Nordküste:Flache
Steinstrände
Südküste: Freie organisierte
Sandstrände
Zonen: Lido Hawai und Central Lido
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Wenn
man die Punta Ristola hinter sich läßt, ändert
sich die Landschaft. Zu der hohen und wilden Küste kommen
niedrige und sandige Riffe, rote Erde und Weinstöcke, die
von Türmen aus dem 16. Jh. und von erschlossenen Stränden
mit Feriendörfen und Tourismusstrukturen unterbrochen werden.
Geschichten von barbarischen Steifzügen geben den Ortschaften
hier ihren Namen: Torre dellOmo Morto und Torre Marchiello
(Castrignano del Capo), Torre Vado (Morciano di Leuca), Torre
Pali (Salve), Torre Mozza und Torre San Giovanni (Ugento), Torre
Suda (Racale). Dies sind alles Strandorte und Orte für
Wintertourismus, die es verstanden haben die Naturschönheiten
und die geschichtlichen und kulturellen Ereignisse des Landesinneren
zu vereinbaren, und somit aus diesem Gebiet der Halbinsel einen
formidablen Touristikapparat geschaffen haben, den man zu jeder
Jahreszeit nutzen kann.
Von besonderem Interesse für Naturliebhaber in diesem Gebiet
der Küste sind die Becken von Ugento, die eine weitere
außerordentliche Naturgebiet darstellen, eine Feuchtzone
charakterisiert von den sumpfigen Lebensraum des Schilfrohrs
und des Binsengras (von denen eines der typischsten Handwerke
des Salento lebt) und von dem Durchzug von wunderschönen
Vögeln wie zum Beispiel der Königsschwan.
Paiare und Trockenmauern unterbrechen die Küste
bis das Ionische Meer die Stadt Gallipoli in all seiner Schönheit
aufdeckt, die Schöne Stadt (kalè
polis auf griechisch), die scheinbar eine Insel im Meer
ist, mit ihren blendenen Kuppeln der Kirchen. Aus gutem Grund
berühmt, ist Gallipoli zusammen mit Lecce, Otranto und
Leuca eines der Wunder des Mittelmeerraums und verdient einen
längeren Aufenthalt.
Der mittelalterliche Stadtkern, die verwinkelten und engen Gassen,
die bis in die Häuser gelangen, die Bastionen, das Schloß,
die Kirchen, der griechische Brunnen, der während der Renaissance
umgebaut wurde, die Baronenpaläste, dies sind alles Attraktionen,
die nur selten eine Stadt bieten kann, und die einen Urlaub
in dieser Stadt sehr lehrreich machen und der angenehm durch
die Gastfreundschaft wird. Dazu noch das blendende Weiss ihrer
Häuser, von dem sich die blühenden Balkone und Gärten
abheben, wie in einem lusitanischen Hof, und der Geruch des
Meeres, der von der Sonne erhitzten Menschen, des Sturmes und
des Salzes. Vom Meer kann man die Kirch von San Francesco di
Assisi bewundern mit ihrem Malladrone, der schockierenden
Schönheit des Gedächtnis DAnnunzios, und die
Reinheit der Hafenarbeiter, fast als ob die schwachen
Maße der Alltäglichkeit den Wundern des Kreeierten
zum Vergleich gegenübergestellt werden.
Eine Fläche von Dünen ist Lido Conchiglie, danach
kommt die spektakuläre Montagna Spaccata (der gespaltene
Berg), und dann sofort die Küste von Nardò: Santa
Maria al Bagno, ein Strandort, der bereits für seine Thermalbäder
und für seinen römischen Hafen berühmt ist, und
Santa Caterina, die von der Torre dellAlto,
die sie von der Dirupa della Dannata (Fels der Verdammten)
aus, beherrscht, und von dem gleichnamigen Turm aus dem 17.
Jh. Bemerkenswert ist in dieser Gegend der Naturpark von Portoselvaggio,
mit der Grotte von Capelvenere und der Grotte von Uluzzo. Einladend
und glasklar ist das Wasser in der Bucht von Uluzzo, mit den
Archiven der Vorgeschichte in der Grotte von Cavallo und von
Uluzzo. Eine Fläche von Dünen ist Lido Conchiglie,
danach kommt die spektakuläre Montagna Spaccata (der gespaltene
Berg), und dann sofort die Küste von Nardò: Santa
Maria al Bagno, ein Strandort, der bereits für seine Thermalbäder
und für seinen römischen Hafen berühmt ist, und
Santa Caterina, die von der Torre dellAlto,
die sie von der Dirupa della Dannata (Fels der Verdammten)
aus, beherrscht, und von dem gleichnamigen Turm aus dem 17.
Jh. Bemerkenswert ist in dieser Gegend der Naturpark von Portoselvaggio,
mit der Grotte von Capelvenere und der Grotte von Uluzzo. Einladend
und glasklar ist das Wasser in der Bucht von Uluzzo, mit den
Archiven der Vorgeschichte in der Grotte von Cavallo und von
Uluzzo.
Einen Hinweis lohnt sich auf die Palude del Capitano
(Sumpf des Kapitäns), die aus karstigen Brunnen und Schluchten
besteht, in denen sich der Geruch von Tameriske, Salbei, dornigem
Binsengras und der mediterranen Flora mit den intensiven Farben
des Meerwassers mischen und einen idealen Lebensraum für
viele Tierarten bieten.
Auch
hier wieder die Türme, die uns an die Zeiten der Streifzüge
und des ständigen Alarms erinnern. Ausgehend von den
Türmen Inseraglio, SantIsidoro und Squillace gelangt
man, immer noch im Gebiet von Nardò zu der wunderschönen
Torre Porto Cesareo und zu Torre Chianca (Porto Cesareo),
und die Küste folgt einem unregelmäßigen Weg,
der von Buchten mit klarem Wasser unterbrochen wird.
Porto
Cesareo, das schon basilianisches Zentrum war, ist heute eine
Touristikattraktion, mit 17 Kilometern gut ausgebautem Strand,
von denen aus man die verschiedenen Inseln bewundern kann,
die bekannteste: lIsola dei Conigli.
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GALLIPOLI
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Beschaffenheit
der Küste:
Nordstadt:
Sandstrand
Zentrum: flacher Steinstrand
Südstadt: Freie organisierte Sandstrände
Zonen: Rivabella, Lungomare, Baia Verde,
Punta della Suina
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Mancaversa
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Beschaffenheit
der Küste:
Freier
Zutritt an alle:
Flache
,niedrige Stein -und Sandstrände
1500mt.
im norden ein organisierter Sandstrand
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Torre
Suda
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Beschaffenheit
der Küste:
Eine
freie Küste Zutritt für alle:
Flache
und niedrige Steinstrände
2500mt
Richtung Nord ein organisierter Sandstrand
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Torre
San Giovanni
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Nordküste:Flache
Steinstrände und kleine Sandbuchten
Südküste: Freie organisierte Sandstrände
Zonen: Feiner Sandstrand, ein Hafen und ein
Leuchtturm. |
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Torre
Canne
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Beschaffenheit
der Küste:
Freie
organisierte Sandstrände freier Zutritt
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Porto
Cesareo
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Organisierte
freie Sandstrände mit freien Zutritt. |
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